Hochzeit Manuela & Thomas

Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in INDERSDORF

1120 gründete Pfalzgraf Otto IV. von Wittelsbach das Augustiner-Chorherrenstift als Sühne für seine Teilnahme an der Gefangennahme des Papstes Paschalis II durch Kaiser Heinrich V. im Jahr 1111, durch die er mit dem Kirchenbann belegt worden war. Die erste Klosterkirche (eine dreischiffige Pfeilerbasilika ohne Querschiff, ähnlich der Kirche auf dem Petersberg) wurde 1128 zu Ehren Mariä und der Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht. Von dieser Kirche sind noch der Grundriss und das romanische Portal erhalten.

1264 musste die Kirche nach einem Klosterbrand neu errichtet werden. Damals erhielt sie den Nordturm.
Um die Zeit von 1432 wurde sie nach gotischen Zeitgeschmack umgestaltet; die Seitenschiffe wurden verkürzt, die Decken eingewölbt, die Rosenkranzkapelle errichtet und ein zweiter Turm (Südturm) dazugebaut.

In den Jahren 1754 bis 1758 erhielt die Kirche ihre heutige Rokokoausstattung. Bauherr war der Gelasius Morhart. Aus Kostengründen hat man aber das gotische Bauwerk mit seiner engen Pfeilerstellung und dem schmalen, hohen Raum belassen und das Innere mit reicher Dekoration ausgestattet. Die Künstler der Rokoko-Umgestaltung waren die Freskenmaler Matthäus Günther und Georg Dieffenbrunner und der Stuckateur Franz Xaver Feichtmayr, die eine der prächtigsten Kirchen im Raum nördlich von München schufen. Die hohen Baukosten leiteten das Ende des Klosters ein. 1783 wurde das Stift wegen finanziellen Bankrotts aufgehoben“

(Quelle: http://www.kirchenundkapellen.de)

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2018-08-09T10:58:43+00:00
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